Energiepreisschock mit blindem Fleck
Eine neue CESifo-Studie untersucht, wie Haushalte auf Energiepreisschocks reagieren. Beim Energieträger Holz weist das Forschungsdesign jedoch eine…
Eine neue CESifo-Studie untersucht, wie Haushalte auf Energiepreisschocks reagieren. Beim Energieträger Holz weist das Forschungsdesign jedoch eine…
Seit Jahren wird in Stutensee über Feinstaub und Rauch aus privaten Holzfeuerungen gestritten. Nun hat das Verwaltungsgericht…
Saharastaub gehört längst zum europäischen Alltag. Eine jetzt in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Studie zeigt jedoch: Das…
Initiative präsentiert Studie zur Versorgungssicherheit und diskutiert mit Politik und Kommunen über die Zukunft moderner Holzfeuerungen.

Die neue Initiative #ofenzukunft nutzte jetzt eine erste Gelegenheit, sich auf dem Berliner Parkett vorzustellen: Sprecher Robert Mülleneisen, Kontakter Dr. Johannes Gerstner, die Beiräte Folkmar Ukena, Dr. Volker Schmatloch, Jens Hilt und Guido Eichel sowie Redaktionsleiter Joachim Kummrow suchten das Gespräch mit der Politik bei einem der größten Sommerfeste in der Hauptstadt, der sogenannten Stallwächterparty in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg

Der Ofen hat Zukunft! Das sehen wir in unseren täglichen Arbeit bei den Menschen vor Ort. Wir bauen Öfen, die das zentrale Herzstück von Wohnungen und Häusern sind. Orte, an denen sich Menschen versammeln. Junge Familien entscheiden sich für Öfen, und das sehr bewusst. Sie entscheiden sich damit auch für einen ökologischen Lebensstil, der in unsere Zeit passt. Wie der Ofen. Er ist inzwischen zu einem modernen Heizgerät geworden, das zugleich innovativ und digital sein kann, und dabei grundsolide bleibt.

In einer Kurzstudie mit dem Titel „Emissionsminderung an Holzfeuerungen durch Kombination von schulischen und technischen Maßnahmen“ ist jetzt der erste Beweis erbracht worden, dass eine umweltgerechte Holznutzung in privaten Öfen schon heute möglich ist. Der Schadstoffausstoß kann zeitnah um bis zu 95 Prozent gesenkt werden durch eine Kombination zweier Maßnahmen: Zum einen durch eine Schulung der Ofenbesitzer und zum anderen durch eine technische Aufrüstung der Öfen durch Staubabscheider und Katalysatoren.

Nach einer Erhebung des TFZ kann der Betreiber die Emissionen an verschiedenen Stellen massiv beeinflussen. Bereits die Auswahl des Brennstoffes hat einen erheblichen Einfluss. Weiß die Nutzerin oder der Nutzer, dass Holz nicht zu feucht oder zu trocken sein darf und wählt er bevorzugt Scheite aus Hartholz, hat er bereits einen wesentlichen Beitrag zu Emissionsreduzierung geleistet. Auch das für die Feuerstätte geeignete Anzünden (meist von oben) und das Nachlegen zum richtigen Zeitpunkt (in der heißen Brennkammer ohne sichtbare Flammen) kann erlernt werden.

Bei der Holzfeuerung sind technische Möglichkeiten zur Reduktion von Feinstäuben in der Entwicklung und zeigen im Testbetrieb auch gute Ergebnisse. Grundsätzlich muss man feststellen, dass umso mehr kritische Stäube entstehen, je unsauberer der Verbrennungsprozess stattfindet.

In den Diskussionen um die Wärmeversorgung in deutschen Haushalten spielt vor allem die Frage der Versorgungssicherheit mit Erdgas eine große Rolle. Und das nicht zu Unrecht, denn Erdgas als Energieträger sicherte 2018 mit 255 TWh 39,6 Prozent des Energieverbrauchs deutscher Haushalte. Gerade beim Thema Wärme, die mit 537,7 TWh den Löwenanteil privaten Energieverbrauchs ausmacht, ist Erdgas der wichtigste Energieträger.

Der Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Prof. Dr. Dirk Messner, hat erneut vor einer massiven Feinstaubbelastung durch Holzheizungen gewarnt. „Mittlerweile entfallen mehr als 20 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen auf Holzheizungen. Das ist ungefähr die Größenordnung der Emissionen aus dem Straßenverkehr“, sagte Messner jüngst im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Vor allem Einzelraumfeuerungen wie Kamine und Öfen stellen eine wesentliche Feinstaubquelle dar.“ Daher lehne das UBA die Förderung von Holzheizungen ab und fordere höhere Standards in Bezug auf die Luftreinhaltung.

Das Heizen mit Holz ist die älteste Art des Menschen, sich im Winter vor dem Frieren zu schützen. Aktuell steht der Holzofen in der Kritik, weil oft noch zu viele Luftschadstoffe ausgestoßen werden.
Wir von der Initiative #ofenzukunft wollen im Sinne von rund 12 Mio. Haushalten in Deutschland, die einen Holzofen betreiben, dass das Thema Heizen mit Holz in seiner Gesamtheit betrachtet wird: Denn Holz ist der einzige nachwachsende Brennstoff, der hier bei uns dauerhaft in ausreichender Menge vorhanden ist.
„Lassen Sie uns über das
Heizen mit Holz reden!“
Die Wärmequelle Holz garantiert uns in Deutschland eine hohe Versorgungssicherheit, die man angesichts der anhaltenden Energiekrise gar nicht hoch genug bewerten kann. Ohne Holz ist unserer Meinung nach das Jahrhundertprojekt Energiewende nicht umsetzbar.
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Ihre
Yvonne Xeller Robert Mülleneisen
-Sprecher der Initiative #ofenzukunft des GVOB-
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