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Moderne und innovative Holzöfen

Wie viel CO2 entsteht beim Heizen mit Holz?

Das Heizen in Privathaushalten erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch 150 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – das ist ein Fünftel aller jährlicher Emissionen. Mit Blick auf die novellierten Ziel des Bundesklimaschutzgesetzes vom 31. August 2021, die für 2030 Emissionen von Treibhausgasen von max. 438 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vorsehen, müssen die Emissionen für Raumwärme in privaten Haushalten auf maximal 66,7 Millionen Tonnen jährlich sinken.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Werden Öfen in den Energiebilanzen erfasst?

Kamin- und Kachelöfen werden in der Regel nicht in diesen Statistiken ausreichend erfasst, da sie als Einzelraumfeuerung nicht berücksichtigt werden – sie zählen nicht in die Berechnung des Primärenergiebedarfs nach dem Gebäudeenergiegesetz GEG, die nur Zentralheizungen berücksichtigt (§ 38 GEG).

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Holz als Energieträger der Zukunft

Sind wir energetisch Abhängig von Biomasse?

Biomasse, und damit auch Scheitholz, ist versorgungssicher. Betrachtet man den Abhängigkeitsgrad der verschiedenen Energiequellen, so liegt die Energieabhängigkeit bei Biomasse in der EU bei lediglich 4,3 Prozent im Jahr 2022. Biomasse ist damit der versorgungssicherste Energieträger, Erdgas liegt mit 83,6 Prozent und Erdöl mit 97,0 Prozent weit darüber.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie wichtig ist Holz als Energieträger?

Holz ist in privaten Haushalten ein wesentlicher Energieträger, der zudem die Vorteile heimischer Verfügbarkeit und relativer Klimaneutralität besitzt. Forderungen, auf das Heizen mit Holz zur Minderung der Feinstaubemissionen zu verzichten, sind mit Blick auf die Energiesouveränität Deutschlands daher kritisch zu sehen.

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Energiewende & Wärmewende

Wie viele Öfen werden in Deutschland gebaut?

Im Jahr 2021 hat die Holzofenbranche (inklusive Zulieferindustrie) laut einer internen Erhebung des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) einen Gesamtumsatz von etwa 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet und konnte die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel steigern.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie viele Arbeitsplätze hängen an der Nutzung von Holz?

Weitere Branchen leben mittel- oder unmittelbar von der Kamin- und Kachelofenbranche: Während sich das umfangreiche Ökosystem an Zulieferern wie Herstellern von Dichtungen, Baustoffen, Kacheln, hitzebeständigem Glas, Lacken oder Abgasanlagen mit ihren unterschiedlichen Wertschöpfungen im Bereich kaum quantifizieren lässt, so ist dies bei einem wesentlichen Cluster möglich: Wald und Holz. 93.096 Menschen arbeiteten in 33.596 Unternehmen 2019 in der Forstwirtschaft, beschäftigten sich also mit Aufzucht, Pflege und Ernte des Nachwachsenden Rohstoffes Holz.

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Moderne und innovative Holzöfen

Wie sieht die Ofenbranche heute aus?

Die Branche ist überwiegend handwerklich und mittelständisch geprägt, die größten Unternehmen haben zwischen 500 und 1.000 Mitarbeiter, im handwerklichen Ofenbau sind Unternehmen von zwei bis fünf Mitarbeitenden die Regel.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie viele Menschen leben von Holz und Ofen?

Auch wenn es keine genaue Statistik gibt – man geht in Deutschland von etwa 45.000 Beschäftigten in der Ofenbranche aus, die insgesamt etwa vier Milliarden Euro Umsatz jährlich erwirtschaften.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie viele Öfen gibt es in Deutschland und wer heizt mit Holz?

Das Umweltbundesamt erfasst in Deutschland etwa 11,2 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen, in der Statistik im Jahr 2019 waren es noch 11,7 Millionen Geräte. Einzelraumfeuerungsanlagen sind laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Feuerungsanlage für feste Brennstoffe wie etwa Scheitholz, die vorrangig der Beheizung des Aufstellraumes dienen, wie zum Beispiel Kamin- oder Kachelöfen.

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Studien zum Heizen mit Holz

Seit wann gibt es moderne Öfen?

In der Wirtschaftswunderzeit nach dem Krieg wurde vermehrt die Zentralheizung in Häuser eingebaut, Kamin- und Kachelöfen verloren zeitweise an Bedeutung. Erst mit Aufkommen des ökologischen Bewusstseins und steigenden Energiekosten fanden sie wieder mehr Verbreitung (Vaupel 2007).

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