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Schlagwort: Moderne und innovative Holzöfen

Moderne und innovative Holzöfen

Was ist ein Abscheider?

Auch wenn sie umgangssprachlich oft Filter genannt werden, die korrekte Bezeichnung ist Staubascheider. Es gibt eine Norm, die Staubabscheider in Deutschland erfüllen müssen, die VDI-Norm 3670. Neben den passiven Filtern, die in den meisten Fällen wie Katalysatoren arbeiten, sind vor allem die elektrostatischen Abscheider interessant.

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Moderne und innovative Holzöfen

Funktioniert ein Holzofen auch ohne Strom?

Für die Gewinnung von Wärme aus Holz braucht ein Kachel- oder Kaminofen keinerlei Elektrizität – anders als Heizungen für fossile Brennstoffe oder Wärmepumpen. Sollte das Stromnetz ausfallen, dann kann so zumindest eine Grundwärme im Haus hergestellt, beziehungsweise ein Raum weiter geheizt werden. Im Jahr 2018 gab es 143.700 Stromausfälle. Stromnetze sind anfällig für Hackerangriffe.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Ist die Versorgung mit Brennholz sichergestellt?

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erklärte in einem Interview im Deutschlandfunk, „Je stärker wir uns auf eigene Energiequellen stützen und je stärker diese eigenen Energiequellen nicht durch Importe abhängig sind, umso souveräner agieren wir.“ Aufgrund der regionalen Verfügbarkeit des Energieträgers Holz und des äußerst geringen Importanteils ist Scheitholz eines der zuverlässigsten Wärmemedien.

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Moderne und innovative Holzöfen

Wie viel CO2 entsteht beim Heizen mit Holz?

Das Heizen in Privathaushalten erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch 150 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – das ist ein Fünftel aller jährlicher Emissionen. Mit Blick auf die novellierten Ziel des Bundesklimaschutzgesetzes vom 31. August 2021, die für 2030 Emissionen von Treibhausgasen von max. 438 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent vorsehen, müssen die Emissionen für Raumwärme in privaten Haushalten auf maximal 66,7 Millionen Tonnen jährlich sinken.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Werden Öfen in den Energiebilanzen erfasst?

Kamin- und Kachelöfen werden in der Regel nicht in diesen Statistiken ausreichend erfasst, da sie als Einzelraumfeuerung nicht berücksichtigt werden – sie zählen nicht in die Berechnung des Primärenergiebedarfs nach dem Gebäudeenergiegesetz GEG, die nur Zentralheizungen berücksichtigt (§ 38 GEG).

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie wichtig ist Holz als Energieträger?

Holz ist in privaten Haushalten ein wesentlicher Energieträger, der zudem die Vorteile heimischer Verfügbarkeit und relativer Klimaneutralität besitzt. Forderungen, auf das Heizen mit Holz zur Minderung der Feinstaubemissionen zu verzichten, sind mit Blick auf die Energiesouveränität Deutschlands daher kritisch zu sehen.

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Moderne und innovative Holzöfen

Wie sieht die Ofenbranche heute aus?

Die Branche ist überwiegend handwerklich und mittelständisch geprägt, die größten Unternehmen haben zwischen 500 und 1.000 Mitarbeiter, im handwerklichen Ofenbau sind Unternehmen von zwei bis fünf Mitarbeitenden die Regel.

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Holz als Energieträger der Zukunft

Wie viele Öfen gibt es in Deutschland und wer heizt mit Holz?

Das Umweltbundesamt erfasst in Deutschland etwa 11,2 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen, in der Statistik im Jahr 2019 waren es noch 11,7 Millionen Geräte. Einzelraumfeuerungsanlagen sind laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Feuerungsanlage für feste Brennstoffe wie etwa Scheitholz, die vorrangig der Beheizung des Aufstellraumes dienen, wie zum Beispiel Kamin- oder Kachelöfen.

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Moderne und innovative Holzöfen

Wie funktioniert ein Speicherofen?

Kachelöfen oder Heizkamine mit keramischen Heizgaszügen gehören zur Gruppe der Speicheröfen. Eine besondere Form des Speicherofens mit größtmöglicher Speicherfunktion ist der handwerklich errichtete Grundofen.

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