Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen können im Krisenfall einen Beitrag zur dezentralen Wärmeversorgung leisten. In Deutschland gibt es rund 11,7 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe. Viele klassische Scheitholzöfen können auch bei einem Stromausfall Wärme erzeugen und damit einen beheizten Aufenthaltsraum sichern. „Das Heizen mit Holz ist ein unverzichtbarer Baustein für den laufenden Umbau der Energieversorgung wie auch für den Katastrophenschutz“, sagt Robert Mülleneisen, Vorsitzender des Gesamtverbands Ofenbau Deutschland (GVOB). Der Verband fordert eine politische Neubewertung des Heizens mit Holz sowohl auf deutscher wie auch auf europäischer Ebene. Eine jetzt in Berlin vorgestellte Studie erläutert, welches Potenzial vorhandene Holzöfen zur Entlastung des Stromsystems in Zeiten hoher elektrischer Heizlast und für die Wärmeversorgung im Krisenfall bieten.
Lesen Sie mehr zur Studie in den dazugehörigen Beiträgen und Interviews:
Heizen mit Holz ist wichtige Hilfe im Krisenfall
Sechs Forderungen der Ofenbranche an die Politik
Vier richtig gute Gründe für das Heizen mit Holz
„Öfen sind tragender Pfeiler einer guten Resilienzstrategie“
Interview mit Wolf Buchholz vom VKU
Interview mit Prof. Dr. Volker Lenz Leiter des Forschungsschwerpunkts Intelligente Biomasseheiztechnologien am Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) in Leipzig
Interview mit Prof. Dr. Michael Mäs Professor für Soziologie und Computational Social Science am Karlsruhe Institut of Technology (KIT)
Ihre
Yvonne Xeller Robert Mülleneisen
-Sprecher der Initiative #ofenzukunft des GVOB-