Senior man closing his eyes at the beach

Reduktion der Luftschadstoffe: EU-Ziele 2030 noch erreichbar

Zwischen 2005 und 2022 ist die Zahl der Todesfälle in der EU, die auf Feinstaub oder PM2,5 zurückzuführen sind, um 45 Prozent gesunken, sodass das im Null-Schadstoff-Aktionsplan der EU festgelegte Ziel einer Verringerung um 55 Prozent bis 2030 weiterhin erreicht werden kann. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen hervor.

Trend beweist Verbesserung

Die jüngsten Daten bestätigen den Trend, dass sich die geschätzten Auswirkungen auf die Gesundheit, die durch die langfristige Exposition gegenüber drei wichtigen Luftschadstoffen (Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon) verursacht werden, verbessern. Das geht aus dem EUA-Briefing „Harm to human health from air pollution in Europe: burden of disease status 2024“ (Gesundheitsschäden durch Luftverschmutzung in Europa: Krankheitslast 2024) hervor.

Deutschland hat seine Ziele erreicht

Was die PM2,5 -Werte betrifft, also feste Schadstoffpartikel mit einer Größe von 2,5 Mikrometern oder weniger ist die Belastung in den Balkanstaaten wie Bosnien-Herzegowina am höchsten. Die skandinavischen Länder und auch Estland schnitten bei der Mortalität im Zusammenhang mit PM2,5 besser ab. Deutschland gehört wie zum Beispiel auch Frankreich zur zweitbesten Gruppe. Die komplette EUA-Auswertung für Deutschland – die die Erreichung der Minderungsziele in allen untersuchten Schadstoffkategorien in den letzten drei Jahren beweist – findet sich online auf https://www.eea.europa.eu/en/topics/in-depth/air-pollution/air-pollution-country-fact-sheets-2024/germany-air-pollution-country-fact-sheet-2024.

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Die Luft wird besser: Bezogen auf die Feinstaubbelastung PM2,5 liegt Deutschland seit drei Jahren unter der aktuellen Zielmarke. Foto: wavebreak3/ adobe stock
Die aktuelle Karte der Feinstaubbelastung in Europa sieht Deutschland und die Mehrzahl seiner Nachbarländer im zweitniedrigsten Bereich, höher belastet sind Polen und Bulgarien, am höchsten einige Balkanstaaten. Grafik: Europäische Umweltagentur
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