Initiative präsentiert Studie zur Versorgungssicherheit und diskutiert mit Politik und Kommunen über die Zukunft moderner Holzfeuerungen.
Nur einen Tag vor der abschließenden Beratung des Gebäudemodernisierungsgesetzes im Bundesrat bot die Stallwächterparty der Landesvertretung Baden-Württemberg am 9. Juli 2026 den passenden Rahmen für intensive Gespräche über die Zukunft der Wärmeversorgung. Zwischen den großen wirtschafts- und energiepolitischen Themen des Abends setzte die Initiative #ofenzukunft einen eigenen Akzent: Versorgungssicherheit, Resilienz und moderne Holzfeuerungen standen im Mittelpunkt zahlreicher Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kommunen und Wirtschaft.
Am Stand der Hagos eG wurde dabei die gesamte Bandbreite moderner Holzfeuerungen sichtbar. Mit dabei waren Robert Mülleneisen, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Ofenbau (GVOB) und Sprecher der Initiative #ofenzukunft, Guido Eichel, Sprecher des Vorstandes der Hagos eG und Beiratsmitglied der Initiative #ofenzukunft, sowie Dr. Johannes R. Gerstner als politischer Berater der Initiative. Unterstützt wurden sie von Dr. Fynn-Willem Lohe, Geschäftsführer der Leda Werk GmbH & Co. KG und ebenfalls Beiratsmitglied der Initiative #ofenzukunft, Jürgen Böhm (Erlus), Achim Syndikus (OekoSolve) sowie Thomas Zander, Vorstandsmitglied des Vereins 850 Grad. Der Verein engagiert sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung des handwerklich gesetzten Grundofens und ergänzte damit das Spektrum der vertretenen Ofentechnologien – vom industriell gefertigten Kaminofen bis hin zum individuell gesetzten Grundofen.
Großes Interesse weckte die aktuelle Studie der Initiative #ofenzukunft zur Versorgungssicherheit. Sie zeigt auf, welchen Beitrag moderne Holzfeuerungen in Krisensituationen leisten können und welche Bedeutung dezentrale Wärmeerzeugung für ein resilientes Energiesystem hat. Die Studie wurde im Rahmen der Veranstaltung unter anderem an Ministerpräsident Cem Özdemir sowie an Rudolf Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund, übergeben.
Daneben ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern aus Mittelzentren und Großstädten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich ambitionierte Luftreinhalteziele mit einer modernen, emissionsarmen Holzfeuerung verbinden lassen. Moderne Feuerstätten, innovative Staubabscheider und leistungsfähige Abgassysteme zeigen, dass Umwelt- und Gesundheitsschutz, Versorgungssicherheit und regionales Handwerk heute kein Widerspruch sind.
Für die Initiative #ofenzukunft bot die Stallwächterparty erneut die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer Studie zur Versorgungssicherheit unmittelbar in den politischen Dialog einzubringen. Die zahlreichen Gespräche machten deutlich, dass eine sichere, resiliente und technologieoffene Wärmeversorgung zunehmend als Bestandteil einer zukunftsfähigen Energiepolitik verstanden wird.