Die Waldzustandserhebung 2025 zeigt: Gesunde und klimaresiliente Wälder sind die Voraussetzung für eine langfristig nachhaltige Nutzung des erneuerbaren Energieträgers Holz.
Die gute Nachricht zuerst: Deutschlands Wälder senden nach Jahren extremer Belastungen wieder vorsichtige Signale der Stabilisierung. Die jetzt veröffentlichte Waldzustandserhebung 2025 zeigt, dass die Zahl neu abgestorbener Bäume deutlich zurückgegangen ist und sich auf vielen Schadflächen bereits eine neue Waldgeneration entwickelt. Gleichzeitig macht der Bericht aber auch deutlich, dass die Folgen der Dürrejahre 2018 bis 2020 noch längst nicht überwunden sind.
Für die Diskussion über die Zukunft des Heizens mit Holz ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Denn die Nutzung von Scheitholz als regionalem und erneuerbarem Energieträger setzt langfristig gesunde und widerstandsfähige Wälder voraus. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer bringt die Bedeutung des Waldes auf den Punkt: „Vor allem aber stellt uns der Wald den nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff Holz zur Verfügung. Stabile Wälder sind damit entscheidend für die Wertschöpfungskette Wald und Holz.“
Die Waldzustandserhebung zeigt zugleich, dass der eingeschlagene Weg Wirkung entfaltet. Der aktive Waldumbau hin zu klimaangepassten Mischwäldern sowie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung stärken die Widerstandsfähigkeit der Wälder. Auf vielen der in den vergangenen Jahren entstandenen Schadflächen wächst bereits eine neue Baumgeneration heran. Das ist ein wichtiges Signal – nicht nur für den Natur- und Klimaschutz, sondern auch für die langfristige Sicherung des nachwachsenden Rohstoffs Holz.
Holz übernimmt dabei unterschiedliche Funktionen zugleich. Es ist Bau- und Werkstoff, speichert Kohlenstoff und kann am Ende seines Lebenszyklus oder in Form nicht stofflich nutzbarer Sortimente als erneuerbarer Energieträger zur Wärmeversorgung beitragen. Gerade Scheitholz steht für eine regionale, dezentrale und krisenfeste Wärmeversorgung auf Basis heimischer Ressourcen.
Die Waldzustandserhebung 2025 macht deutlich, dass sich die Situation in den deutschen Wäldern nach den außergewöhnlichen Belastungen der vergangenen Jahre langsam stabilisiert. Gleichzeitig unterstreicht sie die Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und des Waldumbaus für die Zukunft des nachwachsenden Rohstoffs Holz. Davon profitieren langfristig alle Bereiche der Wertschöpfungskette – vom Bau- und Werkstoff bis hin zur energetischen Nutzung von Scheitholz.
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