Der Gesamtverband Ofenbau e.V. (GVOB), Träger der Initiative #ofenzukunft, ist ab sofort Partner der „Länderinitiative Holzenergie“. Bei einem feierlichen parlamentarischen Abend in Berlin, an dem über 100 Gäste aus Politik, Verbänden und Forschung teilnahmen, wurde die Ofenzukunft offiziell in die Anfang des Jahres 2025 gegründete Initiative aufgenommen.
Hubert Aiwanger, Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, überreichte dem GVOB-Vorsitzenden Robert Mühleneisen das Zertifikat. Mühleneisen betonte: „Es ist fantastisch, dass wir mit der Ofenzukunft nun Teil dieser starken Allianz sind. Wir sehen ein großes Potenzial, die Holzenergie als tragfähige Säule der Energiewende weiter voranzubringen und uns auch politisch noch stärker dafür einzusetzen.“
Die „Länderinitiative Holzenergie“ wurde Anfang 2025 ins Leben gerufen, um die nachhaltige Nutzung von Holz als Energiequelle zu fördern. Mit der Ofenzukunft als neuer Partnerin ist der Gesamtverband Ofenbau nun aktiv an dieser Initiative beteiligt. Die Initiative vereint mittlerweile Ministerien aus sieben Bundesländern, darunter Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen, die gemeinsam für rund 70 Prozent des deutschen Holzvorrats stehen. Außerdem haben sich 38 Bundes- und Landesverbände aus insgesamt 13 Bundesländern der Initiative angeschlossen, um die nachhaltige Nutzung von Holzenergie als unverzichtbaren Bestandteil der Energie- und Wärmewende voranzutreiben. Die Initiative verfolgt das Ziel, Holz als regional verfügbaren, speicherbaren und grundlastfähigen erneuerbaren Energieträger stärker anzuerkennen und technologieoffene Förderbedingungen zu schaffen.
Im Kern möchte die Initiative erreichen, dass Holzenergie gleichrangig mit anderen erneuerbaren Energien behandelt wird und keine zusätzlichen bürokratischen Hürden entstehen. Sie fordert ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur CO2-Neutralität von Holzenergie und deren adäquate Einbindung in Förderprogramme sowie in die Umsetzung europäischer Richtlinien. Darüber hinaus will die Initiative die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder fördern und aufzeigen, wie Holzenergie im Zusammenspiel mit anderen erneuerbaren Energien zur Versorgungssicherheit beitragen kann.