Stellte 500 Gästen der Landesfachgruppentagung Ofen- und Luftheizungsbau in Bad Tölz die politi-sche Arbeit der Initiative #ofenzukunft vor: Dr. Johannes Gerstner. Er hält die Drähte zur Politik in Brüssel, Berlin und den Ländern.

Gerstner über die Bedeutung der politischen Arbeit

Dass Zukunft auch Tradition hat, zeigte sich vom 6. bis 8. Februar 2025 in Bad Tölz: Bereits zum 56. Mal trafen sich dort die Ofen- und Luftheizungsbauer aus dem Süden Deutschlands, um sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen. Das folgerichtig als Arbeitsseminar bezeichnete Treffen hatte dieses Mal mit einem Vortrag der Initiative #ofenzukunft einen der Schwerpunkte auf die politische Entwicklung der Branche gelegt. Zu Recht, wie die vergangenen Wochen gezeigt haben. Dr. Johannes R. Gerstner, Berater der #ofenzukunft und Politikexperte, ging vor allem auf die Entwürfe der Ökodesign-Richtlinie der EU ein. Zwar, so machte Gerstner deutlich, handele es sich hier noch nicht um einen Beschluss, aber neue mögliche Grenzwerte stünden nun erst einmal im Raum.

Gerade hochwertige handwerkliche Anlagen müssten sich nach diesen Entwürfen großen Herausforderungen stellen. Allerdings zeigte sich Gerstner auch im Kampfmodus: „Wir werden für euch und den Ofen kämpfen – die Regelungen werden mit uns so nicht kommen.“ Den etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte er die Arbeit der #ofenzukunft, die neben dem breit in der Politik und den Medien verteiltem Newsletter auch Vor-Ort-Termine mit der Politik und eine ständig aktualisierte Website beinhaltet. Dies alles, so Gerstner, könne nur durch die Unterstützung durch den Gesamtverband Ofenbau GVOB und die Supporter aus Industrie und Handwerk umgesetzt werden. Er rief alle dazu auf, sich inhaltlich und auch finanziell an der Initiative für die Zukunft des Gewerks zu beteiligen. Gerstner: „Nur gemeinsam sind wir stark und können einer potenziell überzogenen Regulierung aus Brüssel und Berlin die Stirn bieten.“

Stellte 500 Gästen der Landesfachgruppentagung Ofen- und Luftheizungsbau in Bad Tölz die politi-sche Arbeit der Initiative #ofenzukunft vor: Dr. Johannes Gerstner. Er hält die Drähte zur Politik in Brüssel, Berlin und den Ländern.
Stellte 500 Gästen der Landesfachgruppentagung Ofen- und Luftheizungsbau in Bad Tölz die politische Arbeit der Initiative #ofenzukunft vor: Dr. Johannes Gerstner. Er hält die Drähte zur Politik in Brüssel, Berlin und den Ländern.
3 1 Abstimmung
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
Inline-Rückmeldungen
Alle Kommentare anzeigen
Suche

Aktuelles
Die neuesten Beiträge

Newsletter

Anmeldung Newsletter

Kommen Sie mit uns ins Gespräch

Weitere Beiträge

  • Zahlen
  • Wirtschaft
  • Innovationen
  • Positionen
  • Umwelt
Rauch steigt während des Sonnenuntergangs aus dem Schornstein des Hauses auf.

Staubemissionen aus Holzfeuerungen: Neue Daten aus Österreich differenzieren die Debatte

20. April 2026

Ein aktuelles Factsheet der Forschungseinrichtung BEST zeigt, wo die wesentlichen Ursachen für Feinstaubemissionen liegen – und welche Hebel für eine wirksame Minderung entschei-dend sind.

Neuer Kennzahlenbericht rückt energetische Holznutzung in ein anderes Licht

15. April 2026

Die aktuelle Datenauswertung der Charta für Holz 2.0 zeigt: Wälder, Rohstoffströme und Klimabilanzen entwickeln sich anders, als es viele lange angenommen haben. Das hat Folgen für die politische Bewertung der energetischen Nutzung von Holz.

Rund 18 Prozent der in Deutschland verbrauchten Wärme stammten 2024 aus regenerativen Energien. Der Anteil der Bioenergie daran liegt bei 81 Prozent, wobei biogene Festbrennstoffe – vor allem Holz – am stärksten zur erneuerbaren Wärmeerzeugung beitrugen. Grafik: FNR

Biomasse bleibt wichtigste erneuerbare Wärmequelle

23. Juli 2025

Bioenergie war mit einem Anteil von über 80 Prozent auch 2024 der Hauptlieferant erneuerbarer Wärme in Deutschland.

Nach oben scrollen
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x