Europäische Flagge mit blau-weißem Himmel im Hintergrund.

EU-Kommission erwägt erneute Verschiebung der EUDR

Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) betrifft auch die Ofenbranche unmittelbar, da Holz als einer der zentralen Rohstoffe unter die neuen Regeln fällt. Wie die #ofenzukunft bereits berichtete sollte die Verordnung am 30. Dezember 2025 in Kraft treten. Nach übereinstimmenden Medienberichten plant die EU-Kommission nun jedoch, den Starttermin erneut um bis zu ein Jahr zu verschieben.

Als Grund nennt Umweltkommissarin Jessika Roswall technische Schwierigkeiten beim Aufbau des IT-Systems, das für die Umsetzung der Verordnung notwendig ist. Gleichzeitig ist von möglichen Anpassungen zur Entbürokratisierung die Rede. Damit steht nicht nur der Zeitplan, sondern auch der genaue Regelungsrahmen erneut auf dem Prüfstand.

Auf die bürokratischen Herausforderungen hatte Dr. Johannes R. Gerstner, politischer Berater der #ofenzukunft, bereits in der Vergangenheit hingewiesen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung sagt er: „Ich hoffe sehr, dass man diese Gelegenheit am Schopfe packt und noch einmal inhaltlich nachbessert – statt nur den Termin zu verschieben.“

Für die betroffenen Branchen bedeutet eine erneute Verzögerung zwar mehr Vorbereitungszeit, zugleich aber anhaltende Unsicherheit. Unternehmen, die bereits in die Umsetzung investiert haben, fordern klare Vorgaben und verlässliche Fristen. Ob die Kommission neben der Verschiebung auch inhaltliche Änderungen an der Verordnung vornehmen wird, ist bislang offen. Sicher ist jedoch: Die Debatte über Waldschutz und Lieferketten bleibt hochaktuell.

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