Porträt von Professor Dr. Henning G. Goersch

Wärme gehört zur Krisenvorsorge – und wird trotzdem oft nur am Rand mitgedacht

Ein Gespräch mit Professor Dr. Henning G. Goersch über Kälte als unterschätztes Risiko, die Grenzen staatlicher Hilfe und die Rolle dezentraler Feuerstätten im Katastrophenfall

Wenn über Blackout-Szenarien, Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz gesprochen wird, richtet sich der Blick fast automatisch auf den Strom. Das ist nachvollziehbar, denn mit dem Strom hängen zahllose andere Systeme zusammen. Und doch greift diese Perspektive zu kurz. Denn gerade im Winter entscheidet nicht nur die Stromversorgung darüber, wie belastbar eine Gesellschaft in einer Krise ist, sondern auch die Frage, ob Menschen sich warmhalten können. Im Gespräch erläutert Professor Dr. Henning G. Goersch, Professor für Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, warum Kälte in Krisenszenarien zu den zentralen Gefahren zählt, weshalb Wärme in öffentlichen Vorsorgekonzepten oft nur indirekt auftaucht und warum dezentrale Feuerstätten aus seiner Sicht ein sinnvoller Bestandteil eines breiteren Vorsorgeansatzes sein können.

Herr Professor Goersch, in vielen Blackout-Szenarien steht der Strom im Mittelpunkt. Wird aus Sicht der Katastrophenforschung im Winter die Wärmeversorgung unterschätzt?

Professor Dr. Henning G. Goersch: Die Wärmeversorgung ist im Winter ganz eindeutig ein kritischer Faktor, und ich würde sogar sagen, dass sie in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht mit derselben Klarheit mitgedacht wird wie der Strom. In der Katastrophenforschung ist der Stromausfall zwar häufig das Standardszenario, weil sich daran sehr viele Folgewirkungen exemplarisch durchspielen lassen, aber wenn man sich die eigentlichen lebensbedrohlichen Prioritäten anschaut, kommt man schnell zu einer Hierarchie, die noch grundsätzlicher ist. Ich orientiere mich dabei gerne an einem Prinzip aus dem Rettungsdienst: „Treat first what kills first.“ Also zuerst muss man sich anschauen, was Menschen am schnellsten in eine lebensbedrohliche Lage bringt. Da stehen zunächst Trinkwasser und Nahrungsmittelversorgung im Vordergrund. Gerade im Winter kommt dann aber sehr schnell die Kälte hinzu. Denn irgendwann reicht es eben nicht mehr, nur über Komforteinbußen zu sprechen. Wenn Gebäude auskühlen und Menschen über längere Zeit niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, bewegt man sich nicht mehr im Bereich des Unbequemen, sondern im Bereich eines echten Risikos. Natürlich kann man Kälte teilweise abpuffern, etwa durch warme Nahrung, gute Kleidung, Decken oder provisorische Möglichkeiten, sich über die Zubereitung von Speisen auch etwas Wärme zuzuführen. Aber das sind nur Gegenmaßnahmen in einem begrenzten Rahmen. Wenn sich eine Lage hinzieht und Räume immer weiter auskühlen, dann wird Wärme zu einem der zentralen Themen. In meinen Überlegungen gehört die Kälte deshalb im Winterszenario ganz klar zu den besonders relevanten Faktoren.

Was viele Beobachter irritiert: In Broschüren von Kommunen oder Behörden wird Wärme oft nur sehr stiefmütterlich behandelt. Wie passt das zu dieser Einschätzung?

Goersch: Dass das irritiert, kann ich gut nachvollziehen, aber man muss genau hinschauen, an welcher Stelle Wärme in Konzepten überhaupt auftaucht. In vielen Katastrophenschutz- und Betreuungskonzepten ist sie nämlich durchaus enthalten, nur eben nicht immer ausdrücklich als eigener Schwerpunkt. Sobald Menschen untergebracht, betreut oder evakuiert werden müssen, spielt Wärme selbstverständlich eine Rolle. Das sieht man schon an ganz klassischen Einsatzlagen. Wenn etwa Menschen nach einem Brand oder nach einer Evakuierung im Winter nicht in ihre Wohnungen zurückkönnen, wird ja nicht nur an Information gedacht, sondern auch an Unterbringung und daran, dass diese Menschen nicht im Kalten stehen. Insofern würde ich sagen: Wärme ist oft implizit mitgedacht. Gleichzeitig stimmt aber auch der Eindruck, dass sie im Bereich der individuellen Notfallvorsorge vergleichsweise wenig konkret adressiert wird. Dafür gibt es aus meiner Sicht nachvollziehbare Gründe. Einer davon ist, dass es für sehr unterschiedliche Gebäudetypen und Wohnsituationen keine einfache Standardlösung gibt, die man allen gleichermaßen empfehlen könnte. Ein anderer Punkt ist die Gefahrenlage durch Improvisation. Wenn Menschen in Innenräumen anfangen, mit ungeeigneten Geräten zu hantieren, kann das sehr schnell tödlich enden, etwa durch Kohlenmonoxid oder Brände. Es kann also durchaus sein, dass man in öffentlichen Empfehlungen an dieser Stelle zurückhaltender formuliert, weil man keine gefährlichen Fehlanreize setzen will. Das ändert aber nichts daran, dass die zugrunde liegende Problematik real ist. Die Kälte verschwindet ja nicht dadurch, dass man sie seltener ausdrücklich benennt.

In Deutschland gibt es rund 11,7 Millionen angemeldete Feuerstätten. Damit existiert bereits eine erhebliche dezentrale Infrastruktur. Wird dieses Potenzial aus Ihrer Sicht ausreichend berücksichtigt?

Goersch: Das ist auf jeden Fall ein Potenzial, das man ernster und systematischer betrachten sollte. Ich würde solche Feuerstätten nicht primär über den Begriff der kritischen Infrastruktur fassen, weil dieser Begriff sehr stark auf bestimmte Versorgungsgrade und systemische Kategorien zugeschnitten ist und schnell sehr ausgedehnt wird, wenn viele Branchen für sich reklamieren, ebenfalls unverzichtbar zu sein. Der interessantere Zugang ist für mich ein anderer: Ich würde Feuerstätten als Teil eines ganzheitlichen Vorsorge- und Bewältigungskonzepts betrachten. Also nicht so sehr unter dem Gesichtspunkt, ob sie formal als kritische Infrastruktur gelten, sondern unter der Frage, welchen praktischen Beitrag sie in einer Krise leisten können. Und da ist der Beitrag durchaus relevant, besonders wenn man ihn nicht isoliert, sondern im sozialen Zusammenhang betrachtet. In Krisen bewähren sich nicht nur individuelle Vorräte, sondern sehr oft Nachbarschaftsnetzwerke. Der eine ist besser vorbereitet, der andere hat mehr Platz, jemand hat einen Garten, jemand einen Keller, jemand technische Möglichkeiten, die andere nicht haben. Genau in diesem Zusammenspiel liegt ein erheblicher Wert. Wenn es also in einem Quartier, in einer Straße oder in einer Nachbarschaft Orte gibt, an denen sich Menschen notfalls aufwärmen können, dann ist das aus Sicht der Bewältigung eine reale Ressource. Solche Strukturen könnte man durchaus stärker vorplanen oder zumindest gedanklich erfassen. Nicht in einem staatlich durchorganisierten Zwangssystem, sondern eher als freiwillige, lokal gedachte Vorsorge. Die Frage „Wo kann man sich im Krisenfall aufwärmen?“ ist ja im Kern eine sehr praktische Frage. Und vorhandene Feuerstätten können Teil der Antwort sein.

Heißt das auch, dass eine Feuerstätte zur individuellen Vorsorge gehört?

Goersch: Man kann sagen, dass sie ein möglicher Baustein individueller Vorsorge ist, aber nicht der Ausgangspunkt für alle. Wenn ich über Vorsorge spreche, gehe ich zunächst immer auf die grundlegenden Dinge: Trinkwasser, Nahrungsmittel, Möglichkeiten zur Zubereitung von Essen, Hygiene, Hausapotheke und eine minimale Kommunikationsfähigkeit, also etwa die Möglichkeit, Informationen über ein Radiogerät zu empfangen. Das ist für mich die Basisausstattung, die möglichst robust sein sollte und idealerweise in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen funktioniert, also auch in einer kleinen Wohnung ohne besondere technische Voraussetzungen. Wärme kann darüber hinaus ein zusätzlicher Vorsorgebaustein sein, und in bestimmten Wohnsituationen kann sie sogar ein sehr wertvoller sein. Aber ich würde daraus keine allgemeine Pflicht oder gar eine moralische Verpflichtung jedes Einzelnen ableiten. Dafür sind die Lebensrealitäten zu unterschiedlich. Entscheidend ist vielmehr, dass man die vorhandenen Möglichkeiten nüchtern betrachtet. Wer eine solche Feuerstätte bereits hat, verfügt in einem Winterszenario eben über eine zusätzliche Option. Das ist ein sachlicher Vorteil in der Krisenvorsorge. Zugleich bleibt die größere Verantwortung aus meiner Sicht beim Staat, tragfähige Konzepte zu entwickeln und deutlich zu machen, was Menschen in einer Krise selbst leisten müssen und welche Unterstützung von öffentlicher Seite realistisch verfügbar ist.

Damit sind wir bei der grundlegenden Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen staatlicher Daseinsvorsorge und persönlicher Verantwortung?

Goersch: Diese Grenze ist nicht starr, sondern sie verschiebt sich je nach Lagebild, Ausmaß und Komplexität einer Krise. Ein zentraler Gedanke ist für mich die sogenannte Isolationsphase. Damit meine ich die Phase, in der Menschen zunächst auf sich selbst gestellt sind, weil Hilfe nicht sofort verfügbar ist. Diese Phase gibt es immer. Sie ist kein Ausnahmefehler des Systems, sondern eine strukturelle Realität. Die eigentliche Frage ist nur, wie lange sie dauert und wie gut Menschen darauf vorbereitet sind. Je größer und komplexer eine Krise ist, desto länger wird diese Phase in der Regel ausfallen. Daraus folgt, dass Katastrophenschutz nicht als Geheimwissen einiger Fachleute behandelt werden darf. Im Gegenteil: Katastrophenschutzplanung muss mit der Bevölkerung zusammen gedacht und offen kommuniziert werden. Die Menschen müssen wissen, wo die Grenzen staatlicher Leistungsfähigkeit liegen. In vielen Untersuchungen zeigt sich nämlich, dass Bürgerinnen und Bürger oft überrascht sind, wenn nicht sofort Hilfe kommt. Diese Überraschung ist selbst schon ein Problem, weil sie zu falschen Erwartungen führt. Deshalb finde ich es wichtig, offen zu besprechen, welches Schutzniveau realistisch ist, wie schnell Hilfe in verschiedenen Szenarien eintreffen kann und was die Bevölkerung in der Zwischenzeit selbst leisten muss. Daraus ergibt sich auch eine einfache, aber sehr wichtige Logik: Je besser Menschen sich in dieser ersten Phase selbst helfen können, desto stärker entlasten sie die staatlichen Strukturen. Und je stärker diese entlastet werden, desto gezielter können sie dort eingreifen, wo die Not am größten ist. Genau darin liegt das Zusammenspiel von staatlicher Vorsorge und Eigenvorsorge.

Im Zusammenhang mit Feuerstätten gibt es ein offensichtliches Dilemma: Einerseits können sie im Krisenfall Wärme sichern, andererseits verursachen sie Emissionen. Wie lässt sich dieser Zielkonflikt sachlich bewerten?

Goersch: Dieser Zielkonflikt ist real, und gerade deshalb sollte man ihn nicht ideologisch, sondern nüchtern und kontextbezogen betrachten. Im Katastrophenszenario, vor allem im Winter, steht zunächst die unmittelbare Gefahrenabwehr im Vordergrund. Wenn Menschen akut von Kälte bedroht sind und Gebäude auskühlen, dann ist es aus meiner Sicht vorrangig, dass diese Menschen nicht frieren oder im Extremfall unterkühlen. In einer solchen Lage ist die Nutzung einer Feuerstätte zunächst einmal ein Beitrag zum Schutz von Leben und Gesundheit. Das bedeutet aber nicht, dass die Emissionsfrage damit bedeutungslos würde. Es heißt nur, dass im Ernstfall die Prioritäten anders gesetzt werden müssen als im Alltag. Und genau an diesem Unterschied hängt sehr viel. Im normalen Betrieb ist es selbstverständlich sinnvoll, Belastungen der Luft möglichst gering zu halten und nach technischen Lösungen zu suchen, die Emissionen reduzieren. Im Krisenfall dagegen verschiebt sich die Gewichtung. Dann geht es nicht mehr um eine abstrakte Optimierung, sondern um die Abwehr eines unmittelbaren Risikos. Eine vernünftige Politik müsste deshalb beides zusammendenken: erstens die Alltagstauglichkeit und Umweltverträglichkeit solcher Systeme und zweitens ihre Krisenfunktion. Idealerweise wären Technologien verfügbar, die im normalen Alltag sauber und verantwortbar betrieben werden können und im Notfall dennoch robust, einfach und wirksam bleiben. Wenn technische Entwicklungen etwa im Bereich der Filterung hier weitere Fortschritte ermöglichen, wäre das ein erheblicher Gewinn, weil es die Kluft zwischen Alltagsanforderung und Krisennutzen verkleinern könnte.

Sie haben eben betont, dass vorhandene Feuerstätten eher in breitere Vorsorge- und Bewältigungskonzepte gehören als in enge Infrastrukturdefinitionen. Wie könnte ein solcher Ansatz konkret aussehen?

Goersch: Ein sinnvoller Ansatz würde aus meiner Sicht beim lokalen und nachbarschaftlichen Denken ansetzen. Krisenbewältigung funktioniert nie nur top down. Sie lebt immer auch davon, welche Ressourcen vor Ort vorhanden sind und wie gut Menschen sie miteinander verknüpfen können. Deshalb wäre es plausibel, im Rahmen kommunaler oder quartierbezogener Vorsorge stärker zu erfassen, welche Bewältigungsmöglichkeiten es bereits gibt. Dazu können Treffpunkte, Hilfsnetzwerke, verfügbare Räume, Lagerkapazitäten, aber eben auch Aufwärmmöglichkeiten gehören. Ich denke dabei nicht an starre Verzeichnisse im engeren Sinne, sondern eher an lokale Konzepte, die die Realität eines Wohngebiets ernst nehmen. Wer hat was? Wer könnte im Notfall wen unterstützen? Wo könnten sich Menschen kurzfristig aufwärmen? Solche Fragen sind ausgesprochen praktisch. Und je weniger voraussetzungsintensiv eine Lösung ist, desto interessanter ist sie für den Krisenfall. Gerade bei längeren oder komplexeren Szenarien zeigt sich nämlich schnell, wie anfällig technische Ketten sein können. Wenn ich etwa von Notstromaggregaten, Kraftstoffnachschub oder anderen Infrastrukturen abhängig bin, habe ich immer zusätzliche Voraussetzungen, die ebenfalls ausfallen können. Ein Ofen ist in diesem Sinne eine vergleichsweise niedrigschwellige Option, vorausgesetzt, er ist vorhanden und Brennstoff steht zur Verfügung. Genau darin liegt sein Wert als ergänzende Ebene in einem Gesamtbild.

Zum Abschluss ganz grundsätzlich gefragt: Halten Sie dezentrale Feuerstätten für einen sinnvollen Bestandteil der Katastrophenvorsorge in Deutschland?

Goersch: Ja, ich halte das für einen sinnvollen Gedanken und für einen Baustein, den man ernsthaft in die Überlegungen einbeziehen sollte. Grundsätzlich gilt aus meiner Sicht: In der Katastrophenvorsorge sollten alle Methoden und Technologien betrachtet werden, die im Ernstfall einen realen Beitrag leisten können, vor allem dann, wenn sie relativ einfach funktionieren und nicht von einer langen Kette weiterer Voraussetzungen abhängen. Gerade Krisen zeigen immer wieder, dass komplexe Systeme anfällig sind und dass robuste, einfache und dezentrale Lösungen deshalb einen besonderen Wert haben. Feuerstätten passen in dieses Bild, weil sie einen Beitrag zur Wärmeversorgung leisten können, ohne unmittelbar auf funktionierende Stromnetze oder hochkomplexe technische Umgebungen angewiesen zu sein. Das macht sie nicht zur einzigen Antwort und auch nicht zu einer universellen Lösung für jede Lebenslage. Aber es macht sie zu einem ernst zu nehmenden Element innerhalb eines größeren Vorsorgekonzepts. Entscheidend ist, dass man die Dinge sauber voneinander trennt und zugleich zusammen denkt: Was ist im Alltag verantwortbar und sinnvoll, was ist im Krisenfall erforderlich, und wie schafft man einen vernünftigen Ausgleich zwischen beiden Ebenen? Wenn es gelingt, hier einen tragfähigen Mittelweg zu finden, dann können dezentrale Feuerstätten aus meiner Sicht durchaus ein relevanter Bestandteil moderner Katastrophenvorsorge sein.

Prof. Dr. Henning Goersch ist Professor für Gefahrenabwehr und Bevölkerungsschutz an der mit 35 Studienzentren bundesweit vertretenen, gemeinnützigen FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Er hat für die Hochschule den Studiengang B.Sc. Management in der Gefahrenabwehr entwickelt und leitet diesen. Darüber hinaus leitet er die Forschungsgruppe Gefahrenabwehr am FOM-Institut für Public Management (ifpm). Henning Goersch forscht seit über zwei Jahrzehnten in allen Themenfeldern des Bevölkerungsschutzes, beispielsweise am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), an der Katastrophenforschungsstelle (KFS) und an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften. Er ist zudem seit 1996 im Rettungsdienst tätig, zuletzt als Notfallsanitäter im Intensivtransport, aktuell wieder in der Notfallrettung der Stadt Münster über die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Seit 2004 engagiert er sich im Technischen Hilfswerk (THW) im Inland (u.a. als Zugführer, aktuell: als Fachberater) und Ausland (2006 bis 2012: Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA)).

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