Das Heizen mit Holz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Das erkennen immer mehr Experten an. Denn Holz ist ein auf deutschem Boden in ausreichender Menge nachwachsender Rohstoff, der im Bauwesen und in der energetischen Nutzung immer häufiger zum Einsatz kommen muss, um fossile Rohstoffe nachhaltig zu ersetzen.
Mit einem siebenminütigen Infofilm mit dem Titel „Wohnen mit Holz. Der Wald bleibt.“ hat der Gesamtverband Ofenbau den Bogen geschlagen von der Bedeutung der Verfügbarkeit von Holz bis zu seinem wichtigen Beitrag für die Energiewende. So bleibt kein Teil des Baumes ungenutzt.
Kaskaden-Nutzung funktioniert
Die Sägeindustrie hat ein großes Interesse daran, einen höchstmöglichen Anteil – aktuell zwischen 60 und 65 Prozent – hochwertigen Massivholzes aus jedem Baum zu gewinnen. Nebenprodukte sind vielfältige Werkstoffe aus Holz wie zum Beispiel OSB-Platten oder MDF-Platten, die im Innenausbau zum Einsatz kommen. Nur das Restholz wird energetisch genutzt, zu Pellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz verarbeitet. So lautet eine Konklusion des Films auch „Moderne Holznutzung bedeutet null Abfall“, denn kein Teil des Baumes bleibt ungenutzt.
Künftig verstärkt Holz nutzen
Prof. Dr. Hubert Röder, Experte für nachhaltige Betriebswirtschaft der Universität Weihenstephan-Triesdorf wie auch Julia Möbus, Geschäftsführerin des Verbandes der deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH) sind sich einig, das Holz künftig noch viel stärker eingesetzt werden muss, um fossile Quellen zu ersetzen.
Zukunft gehört Hybridheizungen
Moderne Kamin- und Kachelöfen erweisen sich auch als ideale Ergänzung zu modernen Wärmepumpen. Solche hybriden Heizsysteme sind besonders geeignet, Verbrauchsspitzen im Stromnetz zu schleifen. dann, wenn es besonders kalt ist. Und Guido Eichel vom GVOB weiß: „Wir haben in Deutschland genügend nachwachsendes Holz und damit ist auch die Zukunftssicherheit des Ofens gewährleistet.“ Den Film finden Sie auch auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=jw1UpOfmPQw&t=10s.
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