Die norditalienische Provinz Trentino stockt ihr Förderprogramm für den Austausch veralteter Holzöfen und Kamine um weitere fünf Millionen auf insgesamt zehn Millionen Euro auf. Die zusätzlichen staatlichen Mittel sollen neue Förderaufrufe ermöglichen und bereits vorliegende Anträge finanzieren. Nach Angaben der Provinz wurden bisher rund 2.500 Heizgeräte erneuert.
Das Trentino mit seiner Hauptstadt Trient liegt südlich von Südtirol. Die autonome Provinz zählt rund 547.000 Einwohner – weniger als das Bundesland Bremen. Umgerechnet stehen für die Modernisierung damit rund 18 Euro pro Einwohner zur Verfügung. Auf die deutsche Bevölkerungszahl übertragen entspräche dies rechnerisch einem Fördervolumen von rund 1,5 Milliarden Euro.
Im bisherigen Programm wurden neue Einzelraumfeuerstätten mit bis zu 2.000 Euro bezuschusst; für besonders emissionsarme Geräte waren Förderquoten von bis zu 90 beziehungsweise 100 Prozent vorgesehen. Die Konditionen der nächsten Förderrunde stehen noch nicht fest.
„Trentino setzt dort an, wo sich viel erreichen lässt: beim Austausch alter Feuerstätten. Moderne Öfen senken die Schadstoffemissionen und nutzen den Brennstoff effizienter. Eine solche gezielte Modernisierungsförderung würden wir auch in Deutschland ausdrücklich begrüßen“, sagt Robert Mülleneisen, Sprecher der Initiative #ofenzukunft.
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