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Sind wir energetisch Abhängig von Biomasse?

Biomasse, und damit auch Scheitholz, ist versorgungssicher. Betrachtet man den Abhängigkeitsgrad der verschiedenen Energiequellen, so liegt die Energieabhängigkeit bei Biomasse in der EU bei lediglich 4,3 Prozent im Jahr 2022. Biomasse ist damit der versorgungssicherste Energieträger, Erdgas liegt mit 83,6 Prozent und Erdöl mit 97,0 Prozent weit darüber.

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Wie wichtig ist Holz als Energieträger?

Holz ist in privaten Haushalten ein wesentlicher Energieträger, der zudem die Vorteile heimischer Verfügbarkeit und relativer Klimaneutralität besitzt. Forderungen, auf das Heizen mit Holz zur Minderung der Feinstaubemissionen zu verzichten, sind mit Blick auf die Energiesouveränität Deutschlands daher kritisch zu sehen.

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Wie viele Öfen werden in Deutschland gebaut?

Im Jahr 2021 hat die Holzofenbranche (inklusive Zulieferindustrie) laut einer internen Erhebung des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) einen Gesamtumsatz von etwa 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet und konnte die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel steigern.

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Wie viele Arbeitsplätze hängen an der Nutzung von Holz?

Weitere Branchen leben mittel- oder unmittelbar von der Kamin- und Kachelofenbranche: Während sich das umfangreiche Ökosystem an Zulieferern wie Herstellern von Dichtungen, Baustoffen, Kacheln, hitzebeständigem Glas, Lacken oder Abgasanlagen mit ihren unterschiedlichen Wertschöpfungen im Bereich kaum quantifizieren lässt, so ist dies bei einem wesentlichen Cluster möglich: Wald und Holz. 93.096 Menschen arbeiteten in 33.596 Unternehmen 2019 in der Forstwirtschaft, beschäftigten sich also mit Aufzucht, Pflege und Ernte des Nachwachsenden Rohstoffes Holz.

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Wie sieht die Ofenbranche heute aus?

Die Branche ist überwiegend handwerklich und mittelständisch geprägt, die größten Unternehmen haben zwischen 500 und 1.000 Mitarbeiter, im handwerklichen Ofenbau sind Unternehmen von zwei bis fünf Mitarbeitenden die Regel.

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Wie viele Öfen gibt es in Deutschland und wer heizt mit Holz?

Das Umweltbundesamt erfasst in Deutschland etwa 11,2 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen, in der Statistik im Jahr 2019 waren es noch 11,7 Millionen Geräte. Einzelraumfeuerungsanlagen sind laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Feuerungsanlage für feste Brennstoffe wie etwa Scheitholz, die vorrangig der Beheizung des Aufstellraumes dienen, wie zum Beispiel Kamin- oder Kachelöfen.

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Seit wann gibt es moderne Öfen?

In der Wirtschaftswunderzeit nach dem Krieg wurde vermehrt die Zentralheizung in Häuser eingebaut, Kamin- und Kachelöfen verloren zeitweise an Bedeutung. Erst mit Aufkommen des ökologischen Bewusstseins und steigenden Energiekosten fanden sie wieder mehr Verbreitung (Vaupel 2007).

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Seit wann gibt es Öfen?

Erst ab dem 12. Jahrhundert verbreiteten sich Kamine, die an die heutige Form erinnern. In erster Linie ging es damals nicht nur um den effizienten Rauchabzug, sondern vor allem um den Brandschutz. Holz als Baustoff war üblich, die mehrstöckige Bauweise in Städten nahm zu. Um den regelmäßigen Stadtbränden einigermaßen Herr zu werden, umschloss man das Feuer mit Steinen. Ab dem 13. Jahrhundert wurden die Öfen mit Kacheln verkleidet.

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Seit wann wird mit Holz geheizt?

Vor etwa 800.000 Jahren, im erdgeschichtlichen Zeitabschnitt Pleistozän, nutzten Vorfahren der Menschen zum ersten Mal Feuer, um sich zu wärmen und Nahrung zuzubereiten. Durch das Feuer schützten sie ihre Lagerstätten vor wilden Tieren, konnten Wohnplätze roden und erhöhten ihre Überlebenschancen in den damals zahlreichen Eiszeiten.

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